Ideengarten Unternehmer Podcast

War's das jetzt mit den Krisen? Expertenaustausch mit Hansjörg Stützle - #038

September 28, 2022 Claudia Heipertz
Ideengarten Unternehmer Podcast
War's das jetzt mit den Krisen? Expertenaustausch mit Hansjörg Stützle - #038
Show Notes Transcript
Stell dir vor, es ist 2025. Die Zeit der Krisen liegt hinter uns. Du hast es geschafft.

Das wäre für alle eine große Erleichterung. Aber ist damit wirklich zu rechnen?

Viele Unternehmer hat es schwer getroffen. Manche haben sich bisher gut gehalten, aber die Reserven halten nicht ewig. Die Märkte sind starken Schwankungen unterlegen. Und keiner weiß so recht, was kommt.

Business as usual ist seit Anfang 2020 nicht mehr möglich. Da fahren viele nur noch auf Sicht. Wer würde da nicht gerne mal in die Zukunft schauen.

Genau das haben wir an diesem Abend getan ...

In diesem Expertenaustausch spreche ich mit Hansjörg Stützle von wertvollleben.de.

Als Experte für Unternehmensentwicklung zeichnet ihn ein tiefer Blick in wirtschaftliche und geldpolitische Zusammenhänge  aus.

In diesem Expertenaustausch teilt er ...

❎ seine Beobachtungen dazu, ob das System kollabieren wird.
❎ seine Einschätzung, ob die Krisen bald vorbei sind, oder ob das noch länger anhält
❎ Anregungen dazu, wie du dich als Unternehmer:innen auf die Zukunft einstellen kannst.

Shownotes

Hier findest du Hansjörg Stützle:
Auf Youtube
Im Web
Hierfür engagiert er sich auch noch
In diesem Minikurs lernst du für 0 € die "Die 5 Geldgesetze für finanzielle Freiheit und Fülle" kennen.

Hier kannst du dich anmelden, wenn du beim nächsten Expertenaustausch oder einem anderen Event live dabei sein möchtest. Die Mitgliedschaft kostet 0 €.

Du möchtest mit mir persönlich über dein Marketing oder die (Weiter-)entwicklung deines Geschäftsmodells sprechen? Hier kannst du online deinen Wunschtermin reservieren.




Dir hat diese Episode gefallen?

Dann abonniere den Ideengarten Unternehmer Podcast auf deinem bevorzugten Kanal – zum Beispiel über iTunes oder Spotify. Ich freue mich zudem über deine Bewertung. Damit hilfst du anderen, diesen Podcast besser zu finden.

Eine Produktion der
Claudia Heipertz Marketingberatung
Marketing für blühende Geschäfte
Mehr Kunden mit der Ideengarten Strategie
claudiaheipertz.de

War's das jetzt mit den Krisen

 I: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Ideengarten Unternehmer Podcasts. Heute Abend habe ich wieder einen Gast bei mir und zwar Hansjörg Stützle. Er ist Experte für Unternehmensentwicklung und hat viele Jahre im Familienbetrieb der integralen Unternehmensentwicklung von Walter Stützle, seinem Vater gearbeitet. Und sein Schwerpunkt war dabei die Sanierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Besonders geprägt haben ihn seine Beobachtungen, was Geld bei Menschen verursacht, besonders wenn es fehlt und wenn es nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Dies war der Anstoß dazu Forschungen zu dem Grundverhalten des Geldes zu betreiben. Die dabei gefundenen Geldgesetze und Geldmechanismen bündelt er in einer Ausbildungsreihe mit 20 Vorträgen, Workshops und Seminaren. Ich habe an einigen schon teilgenommen, bin total begeistert. Deswegen habe ich ihn auch eingeladen und individuelle Einzelbegleitungen macht er auch. Und da geht es ihm darum, dass jeder wirklich einen guten Start in die eigene finanzielle Freiheit bekommt. Und er lebt am Bodensee und arbeitet auch dort. Und ist noch Autor eines Buches. Und zwar: Bargeld-Komplott. Richtig? Ich bringe das immer durcheinander. Okay. Ja. Herzlich willkommen, lieber Herr Stützle.

B: Hallo, Frau Heipertz! Ich freue mich auf das heutige Interview. Ein spannendes und aktuelles Thema.

I: Ja. Habe ich noch etwas vergessen in der Vorstellung?

B: Besser kann man es nicht vorstellen. Sie haben alles drin, was man- Wunderbar. Man hat gleich ein ganz gutes Konzept.

I: Ja. Also, bin auf dem ersten Seminar bei Ihnen gewesen, glaube ich, mitten in der Corona-Zeit, 2020 im Juni. Ich weiß gar nicht mehr, worum es da geht. Ich weiß nur noch, dass ich total verändert dort rausgekommen bin und plötzlich eine ganz- Also, ich hatte vorher schon sehr viel zum Geld gearbeitet, aber nach diesem Seminar hatte ich auch Bilder dazu. Ja. Und das ist wirklich so eine Ihrer Qualitäten eben, die Dinge so einfach zu erklären, die wir eigentlich alle wissen müssten. Aber ich glaube, im Laufe der Zeit, seit das Geld erfunden wurde, vergessen haben. Und dann kamen so einige andere Webinare und Workshops noch dazu. Und ich habe die Situation im Moment zum Anlass genommen, um Sie noch mal einzuladen. Sie waren ja schon einmal bei mir auf dem Webinar-Tag vor, ja 2019 war das. Und da habe ich schon gedacht: Ja, wenn mal irgendwann eine Krise ansteht, der beste Berater dafür ist der Herr Stützle. Und uns interessiert natürlich heute Abend, was Sie darüber denken, wie sich das System jetzt weiterentwickelt? Wird es kollabieren? Was ja viele sagen, es wird einen Systemcrash geben. Es wird einen Geldcrash geben. Was ist denn jetzt aus Ihrer Sicht da zu erwarten?

B: Also, diese Frage ist natürlich all umfänglich und man kann das nicht mit "Ja." und "Nein." beantworten. Wenn ich dazu gezwungen werden würde, das in einem Wort zu sagen, dann würde ich sagen: "Jein." Ja. Oder: Es kommt darauf an, weil das eine sehr sehr breite Frage ist. Kollabiert das System? Da muss man erst einmal herausfinden, über welches System sprechen wir? Sprechen wir über unser Wirtschaftssystem? Unser Gesundheitssystem? Geldsystem, et cetera? Aber meistens projiziert man es auf das aktuelle Geldsystem. Also, kollabiert das aktuelle Geldsystem? Und ich denke, darauf sollten wir es einmal projizieren. Darauf kann man dann auch eine Antwort geben. Und ich glaube, das meiste hilft den Zuhörern, wenn ich nicht eine Meinung äußere, sondern versuche die Hintergründe ein bisschen zu erklären. Damit man ein Konzept bekommt, was hier eigentlich vom Grundsatz her abläuft.

I: Sehr gerne.

B: Ja. Interessant ist, in einem Webinar stelle ich auch eine Frage, beziehungsweise mache ich eine Umfrage und die besagt: Kollabiert das Geldsystem durch diese Krisen, die wir jetzt auch haben? Und beim letzten Webinar, wo ich diese gestellt habe, haben 54 Prozent der Teilnehmer gesagt: Ja, es kollabiert. Und die zweite Frage war: Ob die Menschen Angst um ihr Vermögen haben? Frau Heipertz, was schätzen Sie? Wie viel Prozent, haben da "Ja:" gesagt? 

I: Ja. Irgendetwas so um die 80.

B: 77 Prozent. Also, ... #00:05:25#.

I: Ja. Ja. Klar. 

B: 77 Prozent haben Angst um ihr Vermögen. Also, hier merkt man, hier läuft etwas ab. Ja. Es ist irgendwie angekommen beim Menschen und es hat natürlich auch eine gewisse Historie in Deutschland. Wir hatten ja schon zweieinhalb Währungsreformen, so kann man sagen, im letzten Jahrhundert. Wir hatten es ja 1923, eine heftige Währungsreform. 1948 und 1990 eine halbe, mit der Wiedervereinigung. So kann man es ungefähr sagen. Also, es ist in irgendeiner Form eingebrannt in uns, dass tatsächlich ein Geldsystem auch entsprechend kollabieren kann. Das ist vielleicht mal ein ganz wichtiger Punkt. Aber warum ist es so stark, so eingebrannt und warum haben die Menschen so panische Angst auch dazu? Und da passiert ein folgenschwerer Fehler in der Analyse, weil die Menschen in der Regel es auf sich selbst projizieren das Thema Krise. Das heißt also, sie projizieren es auf ihr eigenes Leben, auf ihr Privatleben oder auf ihr Business. Und versuchen nun daraus abzuleiten, kollabiert das System oder nicht? Und das ist falsch, da braucht man einen anderen Blickwinkel, denn wir leben ja in einem Rechtsstaat vom Grundsatz, wo Regeln existieren. Und wenn wir die nicht einhalten, dann kriegen wir die Auswirkungen zu spüren. Also, wenn wir im privaten oder geschäftlichen mehr Geld ausgeben als wir einnehmen, merken wir irgendwann mal die Konsequenzen. Und irgendwann mal sind wir insolvent, zahlungsunfähig und wir merken das. Und von dem, versuchen wir nun ein übergeordnetes Thema anzuschauen. Kollabiert das System? Und das ist falsch. Wir können das nicht ableiten. Ich versuche es mal ein bisschen zu erklären, denn wir reden jetzt nicht über uns, nicht über unser Business, sondern wir reden über etwas ganz Großes. Also, dort wo die Politiker- Das sind politische Themen, wo supranationale Institutionen eine Rolle spielen, wie der IWF, wie die Europäische Kommission, et cetera. Also, es ist ein ganz großes Spiel. Und man kann sagen, dass in diesem oberen Spiel so gut wie kein Rechtsstaat existiert. Das hört sich jetzt fürchterlich an, aber es ist tatsächlich so. Denn es gibt zwar Regeln, auch internationale Regeln, aber wenn eine Krise kommt, werden entweder diese Regeln ausgehebelt, sie werden nicht eingehalten. Oder es werden sogar das Fundament an Regeln, nämlich zum Beispiel unser Grundgesetz ausgehebelt. Das heißt, bei großen und schweren Krisen, gibt es kein Rechtssystem, gibt es keine Regeln und es ist der einzigste Grund, warum unser Geldsystem noch nicht kollabiert ist. Denn wenn sie sich an Regeln halten würden, wäre das Geldsystem schon vor mindestens 50 Jahren kollabiert. Man kann das sogar datieren auf ein Datum, nämlich auf 1971. Da hat man nämlich- Die Goldbindung ist aufgehoben worden. Hätte man die Regeln eingehalten, dass unsere Währung eine Goldbindung hat, dann wäre es kollabiert. Und man hat es einfach nur gelöst, indem man alle Gesetze ignoriert hat und einfach gesagt: Ab jetzt haben wir keine Goldbindung mehr. Und das muss man einnehmen in dieser Konstellation. Wenn man diesen Gesichtspunkt hat merkt man, wir können nicht von uns ausgehen, sondern wir müssen in diese Größe mal reingehen. Und ich denke, das ist mal ein ganz ganz wichtiger Punkt. Und ich führe gleich noch weiter aus, wenn Sie wollen, oder haben Sie eine Zwischenfrage?

I: Ja. Ich möchte Sie so ungern unterbrechen, weil ich das so spannend finde. Ja, weil das ist- Sie sind einfach- Sie haben da einfach einen anderen Blick drauf. Ich finde das jetzt unglaublich spannend und ich hoffe, unsere Zuschauer sehen das genauso. Oder Zuhörer. Und ich würde sagen, machen Sie einfach mal weiter. Nicht? Also, was die Leute ja interessiert ist vor allem, wie kann ich denn diese Situation einschätzen, um mich da mit meinem Unternehmen, mit meiner privaten Situation, mit meinem ganzen Leben irgendwie auch- Ja, ich sage mal, irgendwie zu verorten, oder neu auszurichten, oder überhaupt einmal auszurichten? Ja. Und worauf muss ich denn da so überhaupt achten? Ja. Also, das wäre jetzt so- Ja. Also, das sind so die Fragen, die ich immer wieder höre. Ja. Ich habe ja so meinen eigenen Weg mit Krisen umzugehen. Nicht? Und vielleicht erzähle ich das später noch, aber jetzt erzählen sie erstmal weiter.

B: Ja. Also, wie ordnen wir das jetzt ein, weil wir haben jetzt ganz ganz ganz viele Krisen? Also, wir haben eine Corona-Krise, wir haben Ukraine-Krise, Embargokrise, Energiekrise, Wirtschaftskrise, Währungskrise, Schuldenkrise blablabla. Also, was sind unglaublich viele, wenn man die zusammenzählt ist man leicht bei zehn, 15 Krisen die aktuell, parallel laufen. Grundsätzlich, wenn man es auf das System betrachten, oder auch auf das Geldsystem, geht mein Puls nicht hoch. Wenn wir eine Krise haben, weil die Krisen werden immer gleich gelöst, nämlich mit einer sogenannten Luftnummer. So nenne ich es einfach mal, nämlich mit Geld drucken. Jede Krise wird immer gleich gelöst. Wir haben eine Corona-Krise, jetzt machen wir entsprechende Förderprogramme und wir drucken aus dem Nichts Geld, geben das den Menschen, die Leute sind beruhigt und es geht weiter. Das ist eigentlich das grundlegende Lösungskonzept, was man hat. Und solange man sich in dieser Luftnummer bewegt, kollabiert das System nicht. Natürlich kann Inflation passieren et cetera, aber das System kollabiert in der Form nicht. Also, die Wahrscheinlichkeit, solange wir uns in dieser Luftnummer befinden, dass es kollabiert, nehmen wir mal einen Prozentsatz an, bei ein Prozent. Aber, und das hat sich jetzt die letzten zwei, drei Jahre verändert, wenn diese Krisen runterbrechen in die Realwirtschaft, Realwirtschaft ist das, wo Produkte erzeugt werden, also unsere Wirtschaft. Wo Produkte, Werte, Nutzen erschaffen wird. Und wenn diese Krisen runterkommen in die Realwirtschaft, dann beginnt es brandgefährlich zu werden.

I: Und das ist passiert.

B: Und die Konstellation haben wir aktuell. Das heißt, wir haben Krise, die sind in dieser Luftnummer. Da ist wirklich keine Gefahr, aber es gibt Krisen, wie zum Beispiel die Energiekrise, nehmen wir mal die an, es wird kein Gas mehr geliefert und die Wirtschaft kann nicht mehr produzieren. Dann ist es in der Realwirtschaft angekommen und die Firmen kollabieren. Es kann nicht mehr produziert werden. Das heißt, also Geld muss immer einen Gegenwert haben und das ist die Wirtschaft letzten Endes und Produkte und Werte. Oder zum Beispiel Lieferkettenkrise, ist genau das gleiche Problem. Wenn zum Beispiel ein winziges Relais nicht geliefert werden kann von zum Beispiel Blinker bei Daimler, oder bei Audi, oder wo auch immer, dann können Autos nicht mehr ausgeliefert werden. Und dann bricht ... #00:13:18# zusammen. Und wir haben aktuell mehrere Krisen, drei, vier Krisen, die in der Realwirtschaft voll runterbrechen. Und dann wird es brandgefährlich, dann erhöht sich die Kollapswahrscheinlichkeit von ein Prozent, zehn, 20, oder 30 Prozent. Aktuell würde ich es in diesen Prozentzahlen beziffern.

I: Ja. Es passiert ja gerade. Nicht? Es sind jetzt schon einige Unternehmen Hakle, Görtz- Heute habe ich ein Interview gesehen von dem Herrn Krupp von der Trigema. Und er hat auch gesagt- Also, er hat seinen Mitarbeitern versprochen, das alles weitergeht. Aber das ist natürlich schon auch echt eine- Das zu versprechen in so einer Zeit, ist schon echt ein Hammer. Nicht? Weil also er hat gesagt: Ich kann eigentlich nur vorproduzieren und das ist- Wenn dann über den Winter die Produktion stillsteht und seine Näherinnen dann nicht mehr beschäftigt werden können, dann wird es auch für ihn eng. Und das- Ich halte das für einen sehr sehr- Ja, gut- Also, ein Unternehmen, was wirklich gut dasteht. Nicht? Was wirklich gut gewirtschaftet- Der macht das ja schon ewig. Also, ich glaube, der ist da schon 50 Jahre drin, oder so etwas. Ja. Ein Urgestein der Wirtschaft. Nicht? Des deutschen Mittelstandes. Nicht? So. Ja. Und das ist nicht- Also, das ist ja nicht das einzige Unternehmen. Nicht? Die kleinen, die straucheln jetzt ordentlich. Nicht? Die straucheln ordentlich.

B: Ja. Und was einfach verstanden werden muss bei diesem Thema Krisen, wann beginnt es in die Realwirtschaft herunterzubrechen? Und dann merkt man, jetzt geht es ans Eingemachte. Trotzdem schätze ich sie nicht auf über 50 Prozent aktuell ein, sondern auf zehn, 20, 30 Prozent. Es kommt darauf an, wie diese Krisen sich jetzt entwickeln, zum Beispiel Lieferketten macht man sehr sehr viele Aktionen, dass die wieder in Gang kommen. Ja. Jetzt sind die Energiespeicher gerade mit 95 Prozent gerade gefühlt, oder so weiter. Also, man kämpft da jetzt ein bisschen, dass die Dinge nicht zusammenbrechen.

I: Ja. Ich finde, 20 bis 30 Prozent, finde ich viel. Ja. Also, ich meine, wenn ich mal überlege, es geht ja nicht nur das- Das ist ja auch- Die Investitionsbereitschaft, die geht ja auch zurück. Oder?

B: Definitiv ja.

I: Das heißt, das wird ja jeden treffen. Das ist ja in gewisser Weise, wird das jeden treffen. Nicht? Also, das ist so- Dann werden Rechnungen nicht mehr bezahlt, oder was weiß ich. Alles solche Sachen, die wir vorher vielleicht gar nicht kannten.

B: Genau. Und schon haben wir die nächste Krise, nämlich eine Kaufkraftkrise, wenn einfach die Kaufkraft wegfällt. Ja. Weil zum Beispiel die Menschen für ihre Energie sehr sehr viel bezahlen müssen, dann geht die Kaufkraft weg. Und dann ... #00:16:23# die gesamte Wirtschaft. Das sind die Mechanismen dahinter.

I: Das ist der Mechanismus. Ja. Also, und wenn Sie jetzt mal- Wenn Sie jetzt sagen, wie schätzen Sie es ein, 20 bis 30 Prozent, ich kann ja nicht viel darunter vorstellen. Was bedeutet das denn für uns? Für 20 bis 30 Prozent. Ich habe diese Erfahrung noch nicht gemacht. Also, ich meine, mein Vater schon, meine Eltern schon, meine Großeltern schon, aber ich selber kenne nur kleine Krisen. Ja. Also, nur kleine Krisen als Kind.

B: Zehn, 20, 30 Prozent Ist unter 50 Prozent. Ich will jetzt auch keine wissenschaftliche Arbeit jetzt daraus machen. Das ist ja jetzt auch erstmal was- Die Kernaussage ist ab dem Zeitpunkt, wo es in die Realwirtschaft geht, gibt es einfach- Ja, steigt die Wahrscheinlichkeit um das Vielfache. Sagen wir es einmal so. Und das ist das, was ich den Zuhörern einfach mitgeben möchte. Also, es geht ja darum, dass man so ein Konzept bekommt, das neu bewerten zu können dieses Thema der Krise.

I: Okay. Und wenn wir jetzt- Also, sagen wir mal so, jetzt haben wir so eine Ahnung davon, dass das wirklich- Das es jetzt wirklich- Ja, wir müssen jetzt achtsam sein und unsere, ich sage mal, Schäfchen ins Trockene bringen. Wie machen wir das denn? Also, was können wir denn tun, um- Wenn diese Krisen jetzt noch anhalten und wenn es jetzt wirklich, da noch mal so richtig eine Talfahrt gibt und es noch mal eng wird jetzt in unserer Wirtschaft, oder in unserem Geldsystem? Ja. Also, jetzt haben sie die Zinsen erhöht. Das heißt, die nächste Branche die kommen wird, ist die Immobilienbranche. Da wird es jetzt auch noch mal rumsen. Und Börse und so, ist sowieso Berg und Tal Achterbahn. Tja, was können wir denn tun als Unternehmer, um wirklich- Oder gerade so als Inhaber von einem kleinen Unternehmen. Also, dass wir wirklich gut durch diese Zeit kommen.

B: Also, das ist eine Frage, die sehr wertvoll ist. Ich würde sie noch ein bisschen zurückstellen, weil ich glaube- Also, in diesem Krisenbereich, kriegt man ja immer Panik. Ich glaube, dass es nicht kollabiert aktuell, weil hier werden alle Mittel noch eingesetzt werden, damit es eben nicht kollabiert. Aber viel wichtiger ist es, was passiert nach diesen Krisen? Und es wird weiterhin Krisen geben. Also, was wirklich jetzt zu beurteilen ist, ... #00:18:59# grundsätzlich ist, die Krisen kommen schneller und die Einschläge werden heftiger. Also, das ist einfach zu erkennen. Und was bedeutet das für die nächsten Jahrzehnte. Also, schauen wir mal den nächsten (?Blick) an. Gibt es weiterhin Krisen? Würde ich ganz klar beantworten mit "Ja". Und sie werden immer häufiger kommen. Es ist nicht die Frage, wie kriegen wir eine Welt ohne Krisen jetzt erstmal. Sondern, wie gehen wir mit Krisen erst einmal um? Aber auch hierzu möchte ich vielleicht mal ein Konzept geben. Wir haben ja, sage mir mal, zehn, 15 Krisen aktuell. Und trotzdem haben wir immer die gleich Krise. Es ist immer das Gleiche. Wir haben nämlich immer eine Austauschkrise. Jede Krise kann man- Wenn man das richtig analysiert, stellt man eins fest, es ist eine Austauschkrise. Das heißt, Austausch wird in irgendeiner Form eingegrenzt, oder komplett abgeschafft, oder kommt entsprechend zu Frau. Nehmen wir mal die Ukraine-Krise. Da ist ein Krieg. Das heißt, zwischen Ukraine und Russland ist nicht nur der Austausch eingestellt, sondern sie bekriegen sich und sie zerstören sogar Güter. Das ist der Worst-Case-Fall. Wie in Europa reagieren mit einem Embargo und wir haben ein Embargokrise. Das heißt, Austausch wird eingestellt. Also, haben eine Austauschkrise. Nehmen wir mal die Bankenkrise im Jahre 2007, 2008, wo die Banken untereinander sich nicht mehr getraut haben. Das war eine Vertrauenskrise, beziehungsweise der Austausch zwischen den Banken wurde eingestellt. Und somit hatten wir eine Austauschkrise. Auch hier noch mal ein ganz ganz wichtiges Konzept, es ist immer das Thema Austausch. Und wir haben eigentlich nur eine einzige Krise seit Jahrzehnten, immer eine Austauschkrise. Das heißt, wenn wir eine Zukunft haben wollen ohne Krisen, dann müssen wir uns mit dem Thema Austausch, guter Austausch und lebenskonformer Austausch auseinandersetzen. Und erst dann werden wir eine Welt kriegen ohne Krisen. Und das ist eigentlich der grundlegende Schlüssel für ganz ganz viele Dinge.

I: Genau. Und das ist Ihre Mission, lieber Herr Stützle, finde ich. Ich denke, Sie sind auf einer Mission unterwegs, wo es um den guten Austausch geht. Den guten, werteorientierten Austausch und ich habe letztens schon tolle Ideen bekommen bei Ihnen, bei dem Seminar, wie man auch investieren kann und war ganz ganz angetan davon. Und ja, jetzt würde ich gerne nochmal zurückkommen auf die Frage, die Sie eben zurückgestellt haben. Was können wir tun als Unternehmer? Wie kommen wir gut durch diese Zeit? Nicht? Also, wenn wir jetzt- Also, ich zum Beispiel, ich habe- Versuche weiter zu investieren, also soweit mir das möglich ist, einfach um das im Fluss zu halten. Nicht? Das ist so mein- Wo ich sage: Okay, das sagt meine Intuition, auch wenn es dann manchmal wirklich- Wenn ich ein bisschen hin- und herschieben muss, ich investiere im Moment sehr viel, oder habe ich die letzten zwei Jahre schon getan. Und das sagt mir mein Bauch, dass ich das tun soll. Das ist so mein Vorgehen. In der ganzen Krise fahre ich Aufsicht und setze meine Intuition ein, also ganz anders als Sie. Und damit bin ich in den meisten Fällen gut gefahren. Nicht? Bis auf einmal, das wissen Sie ja. Da ist es ziemlich schief gegangen, da habe ich aber auch nicht auf meinem Bauch gehört.

B: Ja. In dem ganzen Thema Krisen kann man unterschiedlich anfangen damit. Das was Sie sagen, ist aus meiner Sicht ein ganz großer Schlüssel. Da können wir vielleicht am Schluss noch ganz kurz darauf eingehen. Man kann es in den verschiedenen Lebensbereichen anschauen. Also, wir müssen unseren privaten- Also, oder sage mal den Überbegriff, es geht um Resilienz und Stabilität grundsätzlich in allen Lebensbereichen. Im privaten Bereich, beziehen wir es einmal auf das Monetäre, auf unsere privaten Finanzen, die müssen top in Schuss sein. Wir müssen sie im Blickwinkel haben und wir müssen möglichst geringe Fixkosten, sollten wir haben. Denn es ist so: Wir gehen in eine Zukunft von Krise zu Krise zu Krise und wir brauchen- Immer per Knopfdruck müssen wir in den Krisenmodus jederzeit runterfahren können. Weil mich zum Beispiel hat die Corona-Krise sehr stark getroffen, weil ich Vorträge, Seminare mache, Präsenzseminare. Und dann konnte ich keine Vorträge und Seminare mehr halten. Und sich habe immer einen Krisenmodus. Dann habe ich einen Knopf gedrückt, innerhalb von zwei, drei Stunden bin ich in den Krisenmodus gegangen und mein Leben ist ganz normal weiter gegangen, halt nur in einem anderen Modus. Das heißt, wir brauchen immer ein Notfallprogramm. Einmal in den Finanzen im Privaten. Zum zweiten auch im Geschäftlichen, im Business. Das heißt, wir brauchen sehr sehr gute Übersichten über unsere Finanzen. Und wir müssen einfach wissen, wie man auch Kosten jederzeit runter senken kann, wenn es notwendig werden wird. Das wäre so die erste Antwort. Und die zweite Antwort ist genau das, was Sie auch sagen, es ist- Was ist Austausch? Austausch ist immer Bewegung. Austausch ist ein Fluss und wir haben ja immer eine Austauschkrise. Das heißt, dieser Austauschfluss von Geben und Nehmen, geben und bekommen, ist irgendwie gehemmt oder ist zum Stillstand gekommen. Entscheidend, auch heute und jetzt, was wir immer machen können, vor allem im Business, sind exzellente Linien raus senden und gute Kundenkontakte. Vor allem zu den eins A Kunden, die seit zehn, 20, 30 Jahren uns gute Umsätze machen, die zu pflegen. Erstklassige Linien zu setzen über die sozialen Medien, über unsere Liste, über unsere- Ja also, im Grunde genommen, Linien zu Menschen.

I: Linien. Okay. Jetzt habe ich verstanden, was Sie damit meinen mit Linien. Ja. 

B: Genau. Also, es heißt einfach, Kontakte und sehr sehr gute Kommunikation, sehr gute Linien zu Menschen, potenziellen Kunden, Stammkunden, et cetera.

I: Genau. Das ist ja auch, was ich geschrieben habe diese Woche in dem Post. Das ist so, wenn in solchen Zeiten- Was ich dann mache, ich greife auf Bestandssysteme zurück und vertiefe die, wollte ich sowieso schon machen. Nicht? Also, das heißt, dass ich auch weiter hinten in der Customer Journey Angebote kreiere und auch für meine Bestandskunden noch bessere Angebote oder Folgeangebote mir überlege, damit da auch- Das bei denen auch weiter geht. Nicht? Das ist so das, was ich jetzt gerade mache. Ich habe das in Erinnerung, als ich bei Ihnen am Bodensee war, dass sie das auch tun im Moment. Dass Sie auch zum Beispiel auch im Empfehlungsbereich, oder Loyalitätsangebote, solche Sachen.

B: Also, es ist ja letzten Endes eine ganz lange Linie von überhaupt der Sichtbarkeit eines Unternehmens, bis hin zum Abschluss und aus meiner Sicht müssen wir weiter noch nach hinten schauen. Nämlich Bestandsbetreuung, oder beziehungsweise Kundenbetreuung et cetera. Und es ist eine ganz lange Linie, wenn man es sich wirklich professionell anschaut. Und diese ganze Linie von der Kontakt, bis hin zum Abschluss und viel viel weiter noch dahinter, die müssen super ausgearbeitet sein und die muss man in Bewegung bringen. Und das ist eine Lösung für alle Krisen. Denn wir haben ja nur die Austauschkrise. Wir müssen einfach immer schauen, wie können wir Austausch besser gestalten und noch effektiver gestalten.

I: Genau. Und ich sage mal so, also wir merken das jetzt- Sie haben das ja auch mit den Webinaren- Bei Ihnen ist jetzt ... #00:27:41# fällt jetzt praktisch weg- Mit dem Event-Markt ist eigentlich ganz klare Sache, ist beschlossen. Also, der Event-Markt fällt weg, der Eventmanager fällt weg. Und das was vorher funktioniert hat, nämlich wirklich über XING super funktioniert hat, ist nämlich neue Kunden zu generieren und das fällt jetzt weg. Das heißt, bis da eine neue Strategie gefunden ist, braucht es irgendetwas anderes. Ja. Das ist so, wo ich sage: Okay, dann geht es eben weiter hinten. Und das ist sowieso- Stand bei mir jetzt sowieso auf dem Plan. Nicht? Dazu bin ich bisher nie zu gekommen. Ja. Die Lounge ist so ein kleiner Anfang, wo es da in die Richtung geht. Was könnten- Was haben Sie noch für Ideen, so die wir heute hier teilen könnten?

B: Also, ganz viele Ideen letzten Endes. Also, das was jetzt mit XING passiert ist. Mit XING das alte Erfolgsmodell gemacht haben, das war- Auch ich zum Beispiel.

I: Ja. Genau. 

B: Zu gut funktioniert.

I: Ja. Perfekt.

B: Und dann fällt das weg, dann fällt man natürlich selber auch erst einmal so ein bisschen in einen Krisenmodus. Auch vielleicht dazu kann ich ein paar Dinge sagen. Wenn man eine schwere Krise hat, kommt man erstmal in so einer Schocksituation. Was ich hier eigentlich als Empfehlung geben kann, ich habe das ja auch immer erlebt, wo ich Sanierung von klein- und mittelständischen Unternehmen gemacht habe. Die Unternehmer sind ja erst einmal in Schocksituation. Der erste Punkt, wenn man in Schocksituation ist, keine Entscheidungen treffen. Ganz entscheidend und ganz arg wichtig. Das heißt, man braucht die Zeit und je nachdem, wie heftig die Schocksituation ist, kann das drei Tage dauern, drei Wochen oder drei Monate. Aber man kann sagen, nach drei Monaten in der Regel ist man aus der Schocksituation draußen, auch wenn es heftig Schocksituationen sind, oder heftige Krisen. Da ist das Erste, was ganz arg wichtig ist, im Krisenmodus ja keine Entscheidungen treffen, sondern aus der Schocksituation rauskommen, überhaupt Fakten sammeln, Daten sammeln und dann in eine gute Analyse reinkommen. Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich dann gesagt habe: Okay, das mit XING ist- Erstmal warte ich ab, werde ich keine Entscheidungen treffen und dann habe ich plötzlich festgestellt, hinten dran, was ich da habe, hatte ich lange, über viele Jahre gar keine Zeit mich mit den Dingen auseinanderzusetzen. Zum Beispiel mit meiner eigenen Liste, also Newsletter oder so. Und da kommen so viele Ideen und Möglichkeiten, wie man hier agieren kann. Also, eine Krise kann eine gewaltige Chance sein, weil man plötzlich viele Chancen sieht, die man vorher nicht sehen konnte, weil man so in Arbeit versunken war.

I: Ja. Genau. Ja. Das geht mir genauso. Ich habe auch ein ganz spannendes Produkt entwickelt jetzt. Also, oder da sind mehrere. Nicht? Die eigentlich aus der Krise heraus geboren wurden. Und die wahrscheinlich ... #00:30:38# 

B: Genau. Und bei mir war es zum Beispiel, dass ich ein altes Produkt wieder neu hervorgeholt habe, weil ich gemerkt habe, das wird jetzt gerade wieder gebraucht. Und das versuche ich jetzt auch wieder. Ja. 

I: Ja. Okay. Also, super spannend. Ich gucke gerade mal eben kurz, wo wir sie zeitlich sind. Gibt es noch etwas, was Sie uns mit auf den Weg geben wollen für den Podcast, bevor wir jetzt gleich in den Austausch gehen hier intern?

B: Also, schon auch. Also, wir werden in die Zukunft mit Krisen reinkommen und für eine, damit wir uns wieder neu ausrichten können, brauchen wir Ressourcen. Das heißt, eine Krise, wenn die uns schwer auch trifft, brauchen wir Zeit. Und Zeit müssen wir manchmal auch erkaufen können. Das heißt, es kann sein, dass wir ein, zwei, drei Monate überbrücken müssen. Deshalb müssen wir schauen, dass wir Reserven haben, wo wir dann auch in der Krise uns die Zeit erkaufen können, die richtigen Schritte zu machen. Also, ganz arg wichtig ist in der jetzigen Zeit auch ein gewisses Maß an Geld auf der Seite zu haben, an Ressourcen zu haben, auch Zeitressourcen. Zum Beispiel einen gesunden Körper zu haben.

I: Ganz wichtig.

B: Einen gesunden Geist zu haben. All diese Dinge sind Ressourcen und die müssen wir entwickeln. Also, Resilienz in allen Lebensbereichen, die wir einfach haben.

I: Und wenn das jetzt jemand nicht hat? Wenn das jetzt jemand nicht hat? Also, keine Reserven hat? Was macht der dann? Sorry, aber die Frage, die war gerade irgendwie- Ich meine, viele haben ihre Reserven jetzt wirklich auch aufgebraucht nach dieser Zeit. Dass das jetzt natürlich bei vielen so, dass diese Krisen- Naja, diese Krisen schon ordentlich an den Reserven gekratzt haben. Nicht? Wie kriegen wir das denn wieder in den Aufbau?

B: Also, Ressourcen möchte ich das mal nicht nur auf das Monetäre betrachten.

I: Das habe ich verstanden.

B: Ja. Also, jemand der jetzt keine monetären Ressourcen hat, ganz arg wichtig ist, dass er erst einmal hingeht und schaut, wie ist denn der Plan. Das heißt, wir dürfen nicht einfach in einem Aktionsmodus sein, also in einem Hamsterrad, denn da haben wir schon verloren.

I: Ja. Genau. Richtig.

B: Das heißt, auch wenn wir jetzt keine monetären Reserven haben, brauchen wir einen klaren, schlüssigen Plan. Ab dem Zeitpunkt können wir herausfinden, wie viel Geldressourcen brauchen wir, damit der Plan umgesetzt werden kann. Oder es kann sein, angenommen ich habe keine Geldressourcen, aber ich habe einen sehr gesunden Geist und sehr gesunden Körper, dann weiß ich, ich kann 16 Stunden durchpowern. Jetzt ist das natürlich die Theorie. Ja. Wir kommen alle aus einer Corona-Krise. Und ich sehe das in den mittelständischen Unternehmen, jede Führungsposition, oder jeder Unternehmer ist platt.

I: Die sind alle erschöpft.

B: Alle erschöpft, weil das waren solche Drucksituationen, mentale Situationen. Auch wenn das Geld vielleicht gut war, oder wie auch immer, die Menschen sind erschöpft. Ja. Aber man muss es einfach anschauen, was sind Ressourcen? Und wenn keine Geldressourcen da sind, kann es sein, dass in der Familie Leute da sind, die man gewinnen kann, dass die Überbrückung stattfinden kann und und und. Aber auch diese Menschen wollen einen Plan sehen, dass sie sagen, es lohnt sich dieser Person monetär zu helfen, also mit Geld zu helfen.

I: Genau. Da kommen wir dazu, was Sie eigentlich machen, Herr Stützle. Nicht? Wir wollen natürlich jetzt hier natürlich nicht das beenden, ohne überhaupt zu verraten, was Sie denn da jetzt so tatsächlich machen, weil ich finde das sehr spannend. Und wir haben heute noch jemanden hier, der auch so arbeitet, habe ich gerade eben gesehen. Das wird gleich spannend hier im Austausch, denke ich. Also, Herr Stützle, wenn jemand so einen Plan erstellen möchte, wo findet er Sie?

B: Also, da muss ich jetzt ganz kurz noch etwas zu mir sagen.

I: Ja. Bitte. Bitte. Bitte.

B: Ich habe zwei Jahre lang Firmensanierung und Privatsanierung durchgeführt. Es gibt Gründe, warum ich das nicht mehr tue. Also, ich bin heute nur noch in der präventiven Arbeit tätig. Das heißt, ich habe einfach festgestellt, wenn man präventiv arbeitet sind die Resultate um ein zigfaches besser, als wenn man nur in der Krise hilft. Und wenn man- Also, ich bin eigentlich überall dort zu finden, wo die Menschen einen Wunsch haben. Ich will resilient werden, ich will stabil sein und ich will strategisch meine Zukunft entwickeln. Und dort will ich arbeiten und das macht mir richtig Spaß und Freude. Nur in diesem Krisenmodus, das ist heftig, auch für den Berater. Ja. Aber ich weiß, es ist wie vergleichbar- Schauen wir, dass unsere Natur gar nicht krank wird. Oder wenn unsere Natur erst platt ist und wir wollen die Natur wieder neu aufforsten, sagen wir einmal, das kostet eine unglaublich hohe Kraft. Etwas was zerstört ist, oder kaputt ist wieder neu zu entwickeln. Ich sehe die Zukunft dahingehend, dass wir das was wir haben, dass wir es stark machen, resilient, stabil machen und ganz neu denken mit viel Freude und in die Fülle kommen und nicht nur im Mangel denken.

I: Ja. Sehe ich auch so. Ich bin ganz bei Ihnen. Ich bin ganz bei Ihnen, Herr Stützle. Und vor allem, dass wir das gemeinsam tun. Nicht? Das ist ja so- Das ist jetzt so in letzter Zeit so mein Anliegen. Ich glaube, das hatte ich dieses Jahr über diesem Jahr drüber stehen, dass ich das gemeinsam irgendwie mehr, wie sagt man? Manifestiere. Nehmen wir doch mal dieses Wort. Und ja, ich glaube, das ist einfach die Zukunft, dass wir auch zusammenhalten und dass wir unsere Netzwerke nutzen. Und ich bin froh, dass Sie in meinem Netzwerk sind. Ja. 

B: Also, das was Sie sagen, ist wieder herunterzubrechen. Sie sagen nichts anderes als guten, fairen Austausch miteinander führen.

I: Ja. Ich weiß.

B: Das sind Ihre Worte und das ist wieder der Kern. Es ist nämlich die Lösung für alles, oder sagen wir einmal für so vieles.

I: Ja. Wunderbar. Also, Herr Stützle, wir finden Sie im Netz wo? Sagen sie noch mal bitte Ihre Domain.

B: Also, einmal in Ihrem Ideengarten.

I: Einmal In meinem Ideengarten, da können ... #00:37:21# 

B: Der Ihnen ja auch so wichtig ist.

I: Stimmt.

B: Und ich bin über- Meine Hauptseite ist die Bargeld- Entschuldigung. Wertvolllleben.net, das ist meine Hauptseite. Also, wertvoll leben mit drei L. Und dann habe ich noch ein weiteres Thema. Nein. Das lasse ich weg.

I: Das lassen wir weg, da können wir vielleicht gleich noch mal darüber sprechen. Nicht? Okay. Ja. Super. Herr Stützle. Moment, jetzt muss ich mal eben- Das war jetzt gerade- Hat man nicht gesehen, wer es war, hat sich einer rein geschummelt mit der Kamera. Okay. Aber wir sind- Wir kommen jetzt auch mal, denke ich, zum Ende des öffentlichen Teils. Nicht? Das geht ja in den Podcast und auch auf YouTube wird es gesendet. Und wir gehen jetzt in den internen Austausch. Und wenn du als Zuschauer, oder Zuhörer dieser Episode gerne auch beim nächsten Austausch dabei sein möchtest, dann komme gerne in meine Ideengarten Unternehmerlounge. Da gibt es regelmäßig solche Expertenaustauschformate und auch Live-Formate mit mir. Und ich freue mich, wenn du das nächste Mal dabei bist und den Link, den findest du in den Shownotes. Entweder unter dem Video, oder unter dem Podcast, also im Podcast. So. Ja. Jetzt sage ich mal, die interne Runde ist eröffnet und wir können jetzt in den Austausch gehen. Ich stoppe die Aufzeichnung.