Ideengarten Unternehmer Podcast

Die wichtigste Lektion, die ich als Marketer gelernt habe - #032

July 12, 2022 Claudia Heipertz
Ideengarten Unternehmer Podcast
Die wichtigste Lektion, die ich als Marketer gelernt habe - #032
Show Notes Transcript

Wenn neue Kunden zu mir kommen, haben sie meist eher zu viele Ideen, als zu wenige. Ihr Problem ist eher, dass sie nicht wissen, wie sie diese richtig kanalisieren.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es sein kann, die richtige Idee aus den vielen auszuwählen und diese in die gewünschte Richtung zu navigieren. Das gilt insbesondere für Businessideen.

Meine Mission ist es, möglichst vielen Unternehmer:innen zu ermöglichen, dass ihre Ideen florieren. Denn nur wenn diese eine gewisse Widerstandskraft entwickeln, können sie langfristig im Markt bestehen.

In dieser Episode teile ich meine wichtigste Lektion, durch die sich meine Ergebnisse in der Realisierung von Ideen massiv verbessert haben.

Du erfährst ... 

  •  warum meine Arbeit anders ist, als die meisten denken.
  •  was das mit Pflanzen zu tun hat.
  • und was deine Idee braucht, um im Markt Fuß zu fassen. 

Shownotes:


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Eine Produktion der
Claudia Heipertz Marketingberatung
Marketing für blühende Geschäfte
Mehr Kunden mit der Ideengarten Strategie
claudiaheipertz.de

Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Episode im Ideengarten Unternehmer Podcast.

In dieser Episode teile ich meine wichtigste Lektion, durch die sich meine Ergebnisse im Marketing massiv verbessert haben. Du erfährst, warum meine Arbeit anders ist, als es die meisten denken, was das mit Pflanzen zu tun hat und was deine Idee braucht, um im Markt Fuß zu fassen. Jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß mit dieser Episode.

Wenn du mir schon etwas länger folgst, dann weißt du, dass ich einige Jahre in der Werbung gearbeitet habe. Dort gab es zwei Typen von Menschen. Die einen, die vor Ideen überquellen und die anderen, die Strukturen geben, also die Dinge nachvollziehbar machen.

Die Ideenreichen, die hatten meist das Problem, ihre Ideen nicht strukturiert umsetzen zu können. Und die Strukturgeber, die waren häufig aufgrund ihrer vielen inneren Grenzen, also diesem Bedürfnis, immer alles in Strukturen zu bringen, eben nicht so innovativ. Und du kannst dir sicherlich vorstellen, wie das manchmal heiß herging bei uns. Das gegenseitige Verständnis für die jeweilige komplementäre Stärke, die war nicht immer gegeben. Das hat manchmal echt richtig gekracht bei uns. Und dieses Krachen, das war sogar eine wichtige Geschichte, weil danach haben wir meistens immer wieder zusammengefunden. Der Ärger war verraucht, der Ärger der Andersartigkeit. Wenn man so gegensätzlich ist, dann macht es natürlich die Sache nicht leicht. Aber, wenn wir es dann mal geschafft haben, beide Stärken zusammenzubringen, dann wurde immer was Großartiges daraus.

Und so ist das auch in deinem Unternehmen. Du brauchst beides: gute Strukturen und Ideen. Oder andersherum: gute Ideen und Strukturen - je nachdem, so rum macht es mehr Sinn, weil eine gute Idee kann ohne Struktur keine Form annehmen. Ohne Form wird es schwierig. Die Struktur braucht die Idee, damit sie ihren Zweck erfüllen kann. Beide brauchen beides und sie brauchen einander. In dem Moment, wo ich das verstanden habe, habe ich viel mehr Verständnis aufbringen können für das eine oder andere Extrem.

Ich habe das große Glück, beides zu können. Die Strukturgeberin in mir, die musste ich aber erst entdecken. Die war nicht immer da, im Gegenteil. In meinen jungen Jahren, ich habe ja mit 16 schon angefangen in der ersten Agentur, damals war das noch ein Praktikum, aber ich wollte das immer und da war das schon. Ich habe ganz viele Ideen gehabt, aber die Struktur, die fehlte noch. Das war ein ziemlich schmerzhafter Prozess, diese Struktur in mein Leben zu bringen. Zuviel davon kann ich nicht gut vertragen, aber ich kann sie gut geben. Und das ist eine Erkenntnis, dass ich selber mich in Strukturen nicht so richtig gerne bewege, aber gut Strukturen geben kann. Und das tue ich täglich. Inzwischen weiß ich, dass diese klare Struktur der Idee den Rahmen bietet zum Wachsen. Das wende ich in meiner Ideengarten-Strategie konsequent an.

Wenn dann Kunden zu mir kommen, haben sie meistens zu viele Ideen als zu wenige. Das Problem, was sie dann oft haben, ist, dass sie nicht so richtig wissen, wie sie die kanalisiert bekommen. Wenn ich dann länger zuhöre, dann höre ich oft: Die Positionierung ist noch nicht fertig, aber die Webseite ist schon fertig. Und das ist immer eine schlechte Reihenfolge. Was nutzen mir die schönen Bilder und Texte darauf? Auch wenn diese Webseite toll aussieht, schön ist noch keine Garantie dafür, dass es auch verkauft. Kunden brauchen mehr als nur eine schöne Webseite. Wenn du jetzt deine Idee, deine Geschäftsidee, so weit bringen möchtest, dass sie im Markt wahrgenommen wird, dann brauchst du nicht nur die gute Idee. Das ist wie so ein Keimling. Stell' dir vor, du hast so eine kleine Saat und dann kommt so ein junger Spross darauf. Wenn du den jetzt zu früh nach draußen setzt, dann ist der den Umweltbedingungen noch nicht so richtig gewachsen. So ist das auch, wenn du mit einer schwachen oder unfertigen Positionierung nach draußen gehst. Die kann dem nicht standhalten. Du wirst nicht wahrgenommen oder du wirst anders wahrgenommen. Es kommen ganz andere Kunden. Du bekommst Anfragen, die du eigentlich gar nicht haben willst. Kunden machen nicht die Erfahrungen, die sie machen sollen. Und so weiter und so fort.

Also deine Pflanze, deine Idee, braucht erstmal eine gewisse Festigkeit und Widerstandsfähigkeit, damit sie im Markt bestehen und wachsen kann. Also stell' dir vor, deine Marke ist wie eine Pflanze. Die Idee braucht eine Form und alleine die Idee, die füllt noch keinen Kornspeicher. Wenn du eine gute Ernte einfahren willst, frag' dich, wie du deiner Idee Form geben kannst. Nur dann wird die auch wahrgenommen von anderen. Nur dann kann sie wahrgenommen werden. Ohne Form nutzt dir das alles nichts. Darüber reden kann man eigentlich erst richtig, wenn man klar weiß, was es ist. Das heißt, du brauchst eine Identität, die spricht. Und das ist eben die Marke. Die Marke ist die Identität, die mit deinen Kunden kommuniziert. Im Grunde wie eine Persönlichkeit, die mit dir schon sehr viel zu tun hat, aber du bist nicht deine Marke. Die Marke zeigt das, was für deine Kunden wichtig ist. Aus deiner Persönlichkeit, aus deinen Zielen oder aus deiner Vision, aus deiner Mission und so weiter. Aber du bist nicht die Marke. Das darf man nicht vergessen. Kommunikation ist etwas, was du bewusst gestalten kannst. Natürlich können wir drauf los plappern, wenn wir ganz wir selbst sind, dann hast du auch damit Erfolg, wenn du sehr klar bist in dem, was du da machst. Und damit kannst du auch die üblichen Regeln im Marketing brechen. Wichtig ist nur, dass du weißt, welche Regeln du brichst. Das macht dann mehr Spaß, weil sonst weißt du nicht, was du da tust und kannst es nicht wiederholen.

Viele denken, Marketing hat etwas mit Kreativität zu tun. Das stimmt auch, aber ich finde auf einer anderen Ebene, als es die meisten annehmen. Ich bin nicht diejenige, die zig Ideen entwickelt, sondern in erster Linie versuche ich, dich in deinen Ideen und den Kunden in seinen zu verstehen. Da sehe ich jetzt die Ideen auch noch ein bisschen weiter gefasst, da geht es auch um Bedürfnisse und Wünsche, natürlich bei dir auch. Nur wenn ich das verstanden habe, dann kann ich dir helfen, eine Form daraus zu entwickeln, die dann im Markt auch groß werden kann. Und dafür biete ich eine Struktur an, das ist, was ich tue. Erst im dritten Schritt unterstütze ich dich dann dabei, wie du mit dieser Form sichtbar wirst und Kunden gewinnst. Das ist so der Ablauf, das sind die ersten, die wichtigsten Schritte. Eine Idee entwickeln, dieser Idee Form geben. Damit sie das tun kann, braucht sie eine Struktur, an der sie sich entlang arbeiten kann und dann diese Form sichtbar machen, um Kunden zu gewinnen.

Wenn du nach einer Struktur suchst, in der deine Idee Form annehmen und sichtbar werden kann, dann kann ich dir mit meiner Ideengarten-Strategie eine solche Struktur anbieten. Du kannst darin deine Ideen fliegen lassen. Wir sorgen dann gemeinsam dafür, dass sie Wurzeln und Kraft bekommen, damit deine Marke bei deinen Interessenten Resonanz erzeugt.

Auf dieses Thema gehe ich dann nächste Woche ein. Ich wünsche dir wieder eine zauberhafte Woche und blühende Geschäfte. Alles Gute bis dahin!